Beetgestaltung für eine naturnahe Bepflanzung
10. Sept. 2022: Entfernen der Büsche und Grasnarbe
Im ersten Schritt werden Mahonie, Rhododendren, Hortensien und andere nicht einheimische Büsche und Stauden sowie die Grasnarbe entfernt. Nur das Immergrün und die Magnolie dürfen bleiben :) Die vorhandenen Hartriegel und Spiersträucher sind zwar einheimisch, werden aber zu groß für diese Fläche.
Trotz Regen haben sich viele Helfer daran gemacht, die Büsche zu entfernen und die Grasnarbe abzutragen.
24. Sept. 2022: Auslesen der Wurzel- und Pflanzenreste. Lockern der Erde
Foto: Willi Weiers. Der Erbacher Bauhof bringt uns den Sand, um den Boden leicht abzumagern und etwas aufzulockern.
Mit Grabegabel, Spaten und Hacken wird der Boden gelockert, verbliebene Wurzel und Pflanzen ausgelesen. Dank der vielen Helfer ging das recht fix. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Helfer u.a. von der kath. Kirchengemeinde, der kath. Bücherei, BUND und Angelika Bonin-Schmidt von Naturnahe Gärten Schmidt.
8. Okt. 2022: Pflanzung
Wir starten mit der Vorbereitung der Pflanzen. Zunächst wird etwa 1 cm Erde entfernt, um unerwünschten Samen, der sich darauf befinden könnte zu entfernen.
Bei sehr starkem Wurzelgeflecht - insbesondere bei rund umlaufenden Wurzeln - werden die Wurzeln etwas aufgerissen.
Die Stauden werden in die Erde gesetzt und angedrückt. Entsprechend der vorher abgenommen Erde etwa 1 cm tiefer als die Oberfläche.
25.4.2023 - Gemeinschaftsprojekt "St. Josefs-Ecke" ausgezeichnet
Umweltpreis des Bistums Mainz - Sonderpreis Innovation geht nach Erbach
(C) Bistum Mainz / Hoffmann
Das Projekt und die naturnah gestaltete St. Josefs-Ecke am Eingang zur Kath. Kirche St. Sophia in der Erbacher Hauptstraße, wurde vom Mainzer Bischof Peter Kohlgraf mit dem Sonderpreis Innovation geehrt. Als innovativ wurde dabei dasVernetzen und gemeinsame Wirken ganz unterschiedlicher Gruppen gewürdigt.
Mehr dazu auf der Seite der Katholischen Bücherei Sankt Sophia in Erbach